Schwere Krankheitenversicherung oder auch

Dread Disease Versicherung genannt

Weshalb ist eine Dread Disease Versicherung sinnvoll?
Es gehört zu den vielleicht schlimmsten Szenarien,
die man sich für das persönliche Wohl vorstellen kann: der Ausbruch einer schlecht heilbaren, eventuell sogar tödlichen Krankheit. In vielen Fällen können schwer kranke Personen nicht mehr arbeiten, das Einkommen fällt weg und eine Versorgungslücke droht zu entstehen.
Denn die wenigsten Patienten können in diesem Fall noch beruflich tätig sein. Die Leistungsfähigkeit nimmt bei vielen schweren Krankheiten rapide ab.
Der Abbau körperlicher Fähigkeiten sowie der Kräfteverfall sind die Folgen heimtückischer Erkrankungen. Was bleibt ist die Sorge um den Erhalt des gewohnten Lebensstandards.

Doch für diesen schlimmen Fall existiert die Möglichkeit der privaten Vorsorge: nämlich in Form der Dread Disease Versicherung, auch als Versicherung gegen schwere Krankheiten oder Schwere Krankheiten Vorsorge bekannt. Sie ist eine Risikoversicherung, die bei der Diagnose einer schweren Krankheit leistet. Dazu zählen unter anderem Krebs, Nierenversagen oder Schlaganfall. Welche Krankheiten im Leistungsumfang enthalten sind, hängt vom jeweiligen Anbieter und Tarif ab. Gezahlt wird im Leistungsfall normalerweise keine Rente, sondern eine im Voraus vereinbarte Einmalsumme. Weitere Themen zur Dread Disease Versicherung.

Geschichte
Die Dread Disease Versicherung ist ein noch sehr junges Produkt. Entwickelt wurde sie im Jahr 1983 in Südafrika von Dr. Marius Barnard. Der Herzchirurg entwickelte den Versicherungsschutz, weil seine meist armen Patienten sich die Behandlungen oft nicht leisten konnten, wenn eine schwere Erkrankung bei ihnen ausbrach. Neben der Herausforderung der Gesundung mussten sich die Patienten nun auch noch finanziellen Schwierigkeiten stellen. Auf der Suche nach einer Lösung für das Problem wand sich Dr. Barnard an die ansässigen Versicherungsgesellschaften. Aus der Zusammenarbeit entstand schließlich die „Dread Disease Insurance“. Für seine Arbeit als Arzt sowie die Kreation dieser nützlichen Versicherung erhielt Dr. Marius Barnard mehrere Auszeichnungen.
Über den angloamerikanischen Raum gelangte Sie im Jahr 1993 schließlich auf den deutschen Versicherungsmarkt. Auch hier behielt die sie ihre ursprüngliche Funktion. Sie wurde eingeführt, um die versicherte Person im Falle einer schweren Erkrankung finanziell abzusichern. Die Dread Disease Versicherung war und ist noch heute vor allem in Ländern beliebt, in denen keine flächendeckende gesundheitliche Versorgung vorhanden ist. In Deutschland ist die diese Versicherung noch relativ unbekannt, gewinnt jedoch zunehmend an Bedeutung

Übersicht der Vorteile:

Berufsrisiko kein relevanter Faktor bei Abschluss (im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung)
finanzieller Fallschirm im schweren Krankheitsfall
schnelle Leistungsauszahlung nach Erhalt des ärztlichen Befunds
sofortiger Zugriff auf die komplette Versicherungssumme durch einmalige Ausschüttung
Leistung erfolgt unabhängig von Berufs- oder Erwerbsfähigkeit
Leistung erfolgt unabhängig von späterer Gesundung
eigene Kinder zwischen 1 und 17 Jahren sind je nach Anbieter mitversichert, oft kostenlos
Einmalauszahlung ist einkommenssteuerfrei
einige Anbieter berechnen keine Versicherungssteuer auf die Beiträge

Welche Leistungen sind versichert?
Die Dread Disease Versicherung wird häufig in zwei Varianten angeboten: als Basisschutz und Komfortschutz. Bei der Basis-Police erhält die versicherte Person eine Absicherung gegen eine kleine Auswahl an schweren Krankheiten. Der Umfang einer Basis-Police umfasst etwa acht Krankheiten. Beim Komfortschutz enthält der Leistungsumfang bis zu 43 Krankheiten. Einige Tarife leisten bei der Komfort-Police sogar im Falle eines schweren Unfalls.
Wie der Versicherungsschutz in einzelnen aufgebaut ist, ist bei den jeweiligen Versicherungsgesellschaften zu erfragen. Die Tarife unterscheiden sich zum Teil sehr stark voneinander. Sie sollten sich deshalb an einen unabhängigen Experten wenden, bevor Sie eine Dread Disease Versicherung abschließen. Gern beraten wir Sie zu allen Belangen rund um die schwere Krankheitenversicherung und ähnlichen Produkten.
Die schwere Krankheitenversicherung unterstützt bei Leistung nicht nur die versicherte Person, sondern oft auch deren Angehörige. Denn viele der versicherten schweren Krankheiten enden nicht selten tödlich. Was zurück bleibt, ist eine Familie, die nicht nur einen geliebten Menschen verloren hat, sondern auch einen Verdiener. Die finanziellen Mittel werden von Betroffenen für unterschiedliche Zwecke genutzt:
Überbrückung finanzieller Engpässe durch den Verlust der Arbeitskraft
Finanzierung von medizinischen Behandlungen, Therapien und Reha-Maßnahmen
Monetäre Stütze für die Familie bei Tod der versicherten Person
Besteht noch Hoffnung auf Heilung für die versicherte Person, so ist die Versicherung die ideale Lösung für die Finanzierung teurer oder alternativer Therapien. Durch die finanzielle Leistung kann die schwere Krankheitenversicherung zum Lebensretter werden.

Was ist vor Abschluss zu beachten?
Wie bei vielen anderen Versicherungsarten auch
beginnt der Versicherungsschutz bei einigen
Anbietern erst nach einer gewissen Wartezeit.
Die Wartezeit erstreckt sich vom Zeitpunkt des Versicherungsbeginns bis zum Eintritt des Versicherungsschutzes. Erkrankt die versicherte
Person in diesem Zeitraum an einer der festgelegten Krankheiten, leistet die schwere Krankheiten Versicherung
nur bedingt.
Die Wartezeiten können je nach Diagnose variieren.
So dauert die Wartezeit bei Multipler Sklerose bei einigen Tarifen bis zu einem Jahr. Darüber hinaus beinhalten einige Policen eine Dynamik, bei der die Versicherungssumme regelmäßig erhöht wird – auch ohne einen erneuten Gesundheitscheck. Dabei kann es zu verlängerten Wartezeiten kommen.

 

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